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Uckermark

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Die eigentliche Attraktion ist die liebliche und seenreiche Landschaft, auch gerne „Toskana des Nordens“ genannt. Bestimmt wird sie durch die lang gezogene Seenkette des Ober- und Unteruckersees. Beide Seen werden durch das südlich entspringende Flüsschen Ucker gespeist, das in Richtung Norden durch Mecklenburg-Vorpommern in die Ostsee abfließt. Geologisch entstanden durch die letzte Eiszeit hat die Gletscherschmelze hier in den Niederungen Wasseransammlungen, aber auch viele Findlinge aus den Gletschern Skandinaviens hinterlassen. Die dünn besiedelte Uckermark weist einen großen Wildbestand und Artenreichtum auf. Sie ist Teil des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, das den Erhalt der biologischen Vielfalt und der alten Kulturlandschaft zum Ziel hat.

Der Name Uckermark leitet sich vom „Land an der Ucker“ (ukerlant) her, das zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert vom slawischen Stamm der Ukranen bewohnt wurde. Dann wurde der Landstrich Stück für Stück christianisiert und landwirtschaftlich erschlossen. Ein erstes Kloster wurde 1177 im nur wenige Kilometer entfernten Ort Gramzow errichtet, der damit der älteste erwähnte Ort der Uckermark ist.


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